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VENTREX Stipendium+

Benjamin Edelbauer studiert derzeit im zweiten Semester den Masterstudiengang Fahrzeugtechnik/ Automotive Engineering an der FH Joanneum in Graz und ist einer von zwei Studierenden, der seit 2018 im VENTREX Stipendium+ Programm ist. Wir haben uns mit Benjamin getroffen und  Zwischenbilanz gezogen.

Benjamin, wie bist du zum Stipendium bzw. generell zu VENTREX gekommen?   Warum hast du dich für VENTREX interessiert und dich letzten Endes für VENTREX entschieden?

Ich habe VENTREX im Internet entdeckt. Auf der FH müssen wir im Studium während des 5. Semesters ein Pflichtpraktikum absolvieren. Ich habe dafür online nach interessanten Unternehmen gesucht. Auf einer Karrierewebsite bin ich dann fündig geworden und habe einige Stellenausschreibungen von unterschiedlichen Firmen entdeckt die mich angesprochen haben. Dann habe ich mir die Ausschreibungen etwas genauer angeschaut und in weiterer Folge  auch auf den jeweiligen Firmenwebsites recherchiert welche Themengebiete die Firmen behandeln. Bei VENTREX war ich dann ehrlich gesagt überrascht, dass es so ein Unternehmen mitten in Graz gibt und welche Produkte entwickelt und produziert werden. Ich habe mich dann proaktiv für ein Praktikum beworben und glücklicherweise wurde ich auch für eine Praktikumsstelle ausgewählt. Nachdem ich das 9-wöchige Pflichtpraktikum absolviert hatte, habe ich die Möglichkeit gehabt hier auch gleich noch meine Bachelorarbeit zu einem praktischen Thema aus der Entwicklung, nämlich der Beheizung des elektronischen Erdgasdruckreglers, zu schreiben. Dadurch habe ich mich dann als einer von zwei Personen für das VENTREX Stipendium+ qualifiziert.

Was war der größte Benefit für dich aus dem Praktikum bei VENTREX ?

Ich habe einen sehr guten Überblick bekommen über die verschiedenen Themenbereiche die VENTREX behandelt und habe mir dann eine thematische Vertiefung, basierend auf dem Projekt, dass mich am meisten interessiert hat, aussuchen können. Generell hat mir sehr gefallen, dass meine Meinung und meine Wünsche berücksichtigt wurden. Das Thema der Bachelorarbeit war zum Beispiel grob festgelegt, allerdings wurde meine Meinung berücksichtigt und ich habe den Freiraum von meinem Betreuer bekommen, das Thema für meine Interessenslage nachzuschärfen. Einer der Wohl größten Benefits für mich persönlich war und ist immer noch, dass die Kollegen sich immer die Zeit nehmen werden um Fragen zu beantworten und um weiter zu helfen. Du bist keine Nummer und wirst nicht als Last behandelt, sondern kannst wirklich aktiv einen Beitrag leisten und wirst ernst genommen.  In der Einschulungsphase des Praktikums habe ich Einblicke in die aktuellen Projekt bekommen und meine Fragen wurden auch hier stets beantwortet. Man findet immer einen Ansprechpartner und der Umgang miteinander ist einfach sehr freundlich.

„Zwischenmenschlich funktioniert es  sehr gut und das macht das Arbeiten und Lernen natürlich angenehm und einfach.“

Mir fällt immer wieder auch während des Studiums auf, dass ich von den Inhalten die ich bei VENTREX behandelt habe enorm viel für mein Studium profitieren konnte. Ich habe zum Beispiel im Praktikum kurz einen Massenausgleich vom Kolbenkompressor gerechnet und jetzt im Master fällt mir das Fach Maschinendynamik so viel einfacher als allen anderen im Studiengang. Dadurch, dass ich es im Praktikum behandelt habe und die Zeit hatte mit den Kollegen vor Ort darüber zu sprechen und es wirklich auch in der praktischen Anwendung zu verstehen hat mich das enorm weitergebracht. Dasselbe gilt auch für Thermodynamik. Das Fachverständnis wird durch den praktischen Bezug enorm vertieft. Es passt einfach fachlich und zwischenmenschlich sehr gut für mich bei VENTREX. Es ist definitiv keines von diesen Kaffeeholpraktika, die es immer noch gibt wie ich aus erster Hand von meinen Studienkollegen/Studienkolleginnen erfahren habe, die nicht so viel Glück bei der Auswahl ihrer Praktikumsplätze hatten.

„Man macht etwas, das eine Bedeutung für das Unternehmen hat. Jetzt wo ich schon länger mit VENTREX zu tun habe merke ich immer mehr, dass die Inhalte die ich erarbeitet habe wirklich Anwendung finden. Das gibt einem natürlich auch eine ungeheure Motivation und macht das Arbeiten auch gleich viel lustiger.“

Wie viele Praktika hast du bisher bei VENTREX absolviert?

Bisher habe ich zwei Praktika absolviert. Ich habe das 9-wöchige Pflichtpraktikum damals noch im Bachelor hier absolviert und in der vorlesungsfreien Zeit im Februar 2019 nun ebenfalls wieder ein zweiwöchiges Praktikum. Die nächsten Praktika werde ich voraussichtlich im September 2019 und im Jänner 2020 machen. Im Praktikum im Februar konnte ich inhaltlich nochmal an meine Bachelorarbeit anschließen. Ich habe ein Simulationsmodell, dass ich während des ersten Pflichtpraktikums und in der Bachelorarbeit entwickelt habe, noch einmal verfeinert. Es gefällt mir gut, dass ich mit meiner Arbeit während der Praktika immer wieder einen Beitrag in der Entwicklungsabteilung bei VENTREX leiste, der relevant ist und Eingang in die Vorentwicklungsarbeit leistet. Ich bin immer einmal wieder mit dem Entwicklungsteam des Projekts in Kontakt und es ist für mich persönlich schön zu sehen, wie sich das Projekt weiterentwickelt.

Was hast du in den Praktika bei VENTREX bisher inhaltlich gemacht?

Im 9-wöchigen Pflichtpraktikum habe ich inhaltlich viel zum Bereich Thermomanagement gearbeitet. Ich durfte hier auch Kontakt mit Lieferanten aufnehmen, habe auch Erfahrung gesammelt wie man mit unterschiedlichen Leuten im Projekt kommuniziert und wie die Prozesse ablaufen. Ich habe ein bisschen konstruiert indem ich ein Makro für CATIA erstellt habe und am Schluss dann auch schon am Theme elektronischer  Druckregler zu arbeiten begonnen.  Konkret habe ich eine Simulation für den Joule-Thomson-Effekt angefertigt. Spannend waren auch die Einblicke in die Arbeit im Prüffeld. Es war ein guter Überblick bevor ich die Bachelorarbeit begonnen habe. Der Übergang zwischen Praktikum und Bachelorarbeit war dann mehr oder weniger fließend. Es ist alles sehr flott gegangen. Ich war dann auch einer der ersten in meinem Jahrgang, der fertig geworden ist. Die Zusammenarbeit mit VENTREX war sehr reibungslos und ich habe sie als sehr gut empfunden. Wir haben am Ende des Pflichtpraktikums für die FH eine Poster Präsentation halten müssen über das Praktikum selbst. Diese Poster wurden dann den FH Studenten und Studentinnen und dem Lehrkörper vorgestellt. Meine Kollegen und Kolleginnen haben schon gestaunt, was ich alles gemacht habe und in welche Themen ich Einblicke bekommen habe. Damals waren viele Studienkollegen und Kolleginnen und Professoren gleichermaßen positiv beeindruckt.

„Ich habe daraus gelernt, dass es nicht selbstverständlich ist, dass man so viel machen und so viel Berufserfahrung sammeln kann, wie es bei VENTREX der Fall ist. Da habe ich eindeutig gemerkt, dass es nicht jedem/jeder in meinem Studienjahr so ergangen ist. Ich habe das Gefühl, dass die Aufgaben die ich hatte eine Bedeutung haben und ich Themen bearbeitet habe, die mir wertvolle Erfahrungswerte und Wissen für mein weiteres Studium und meine berufliche Laufbahn darstellen.“

Während meiner Bachelorarbeit wurden in Summe drei Workshops mit Kolleginnen aus den unterschiedlichen Abteilung abgehalten wo Maßnahmen und Konzepte diskutiert wurden und das hat mich schon weitergebracht beziehungsweise war auch inhaltlich immer sehr hilfreich.

Wie empfindest du den Umgang mit den Kollegen und Kolleginnen vor Ort?

Der Umgang mit den Kollegen und Kolleginnen gefällt mir gut. Es sind alle nett und freundlich und vor allem hilfsbereit. Es ist nie vorgekommen, dass sich jemand keine Zeit für mich und meine Anliegen oder Fragen genommen hat. Ganz im Gegenteil die Kollegen aus der R&D Abteilung haben sich auch proaktiv mit meiner Bachelorarbeit auseinandergesetzt bzw. haben meine Herangehensweise und Herleitung von Annahmen hinterfragt und sich als Diskussionspartner zur Verfügung gestellt, um dann auch wirklich zu einer schlüssigen Herangehensweise zu kommen.

Würdest du das Stipendium/ ein Praktikum bei VENTREX weiterempfehlen und wenn ja, warum?

Ich würde ein Pflichtpraktikum bei VENTREX allen Studenten und Studentinnen empfehlen allerdings ganz besonder für die Studierenden der FH Joanneum . Das Pflichtpraktikum auf der FH Joanneum hat sehr strikte Rahmenbedingen.  Es muss gewisse Themengebiete beinhalten und man muss einen Abschlussbericht über das Praktikum schreiben. Das fällt einem dann sehr einfach, wenn man etwas gemacht hat, was wirklich Bedeutung hat. Bei mir war dieser Abschlussbericht kein Problem. Er ist sofort angenommen worden und auch der bürokratische Teil, die Kommunikation zwischen FH und Firma hat komplett reibungslos funktioniert. Der Antrag für das Praktikum bei der FH, in dem man die Inhalte vorstellen muss, wurde damals ebenfalls auf Anhieb akzeptiert, weil er gut aufbereitet und schlüssig war.

Das Stipendium im Master ist natürlich eine super Sache für alle Studenten und Studentinnen.  Neben der finanziellen Erleichterung, lassen sich die Praktika gut mit den zuständigen Personen bei VENTREX koordinieren und es hilft im Studium enorm weiter, wenn man praktische Einblicke in die Praxis eines Unternehmens bekommt und aktiv mitarbeiten kann.  Fürs Studieren bezahlt zu werden, nimmt sicher auch ein Stück weit den Druck während dem Studium weg, sich einen Job nebenbei suchen zu müssen der vielleicht nur dem Geld verdienen dient  einen aber inhaltlich nicht wirklich weiterbringt.

Mehr Informationen zu den Rahmenbedingungen des Stipendiums finden Sie hier.